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Pastorenchronik

Chronik

seit 2012  Pastor Kai Schäfer


Vom Rhein (aus Duisburg) an die Trave (nach Lübeck) - so könnte man es fast sagen. 

Seit Mitte 2012 ist Kai Schäfer in unserer Kirchengemeinde Pastor. Der Nordrhein-Westfale - verheiratet, zwei Kinder - hat sich in unserer Gemeinde gut eingelebt. Er wurde am 3. Juni 2012 in der St. Andreas Kirche durch Pröpstin Petra Kallies, Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg in das Amt eingeführt.
Auf dem Weg in den Norden - Von 1992 bis 1994 absolvierte er seine Vikariatsausbildung in Essen. Von Krefeld kommend, wo Schäfer als Krankenhausseelsorger und Religionslehrer an einer Berufsschule gearbeitet hatte, kam er über kurze Stationen in Mecklenburg-Vorpommern zu uns - in die St. Andreas-Gemeinde.

Im Norden angekommen.

Kai Schäfer hatte noch nie mit Wasser, Wind und der Küste ein Problem, was ja auch seine Leidenschaft zum Segelsport zeigt. Und "beten platt snacken deit he ok" (manchmal). Und so werden regelmäßig Gottesdienste in St. Andreas in plattdeutsch mit ihm und der Gemeinde gefeiert. Seine Schwerpunkte sieht er in Seelsorge und in der Arbeit mit jungen Leuten. Neue Angebote von der Kirchengemeinde und diverse Aktivitäten sind durch seine Arbeit in der Gemeinde entstanden.

 

2005-2010  Pastorin Dr. Christina Kayales

Am 1. Juli 2005 beginnt Pastorin Dr. Christina Kayales ihre Tätigkeit in der St. Andreas Gemeinde. Sie ist aufgewachsen in Berlin und Hamburg. Studium der Theologie in Heidelberg und Hamburg. Promotion im Fach Systematische Theologie bei Prof. Dr. Konrad Raiser über interkulturelle Hermeneutik. Längere Aufenthalte auf den Philippinen. Als Gemeindepastorin ist sie zunächst tätig in Elmshorn und Hamburg. Von 2000 bis 2005 arbeitet sie als Ökumene-Referentin bei der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands in Hannover. Zum 1.9.2010 wechselt Pastorin Kayales nach Hamburg. Während ihrer fünfjährigen Arbeit in St. Andreas werden das Pastorat und beide Gemeindehäuser renoviert bzw. wärmeisoliert. Für die Kirche wird ein neues Lesepult und ein Kerzenschiff gestaltet. Auf dem Friedhof wird ein Gedenkengel, ein neues Kriegsmahnmal und auf dem anonymen Begräbnisfeld eine Lebensspirale aufgebaut und Verschiedenes renoviert.

 

1990-2004  Pastor Claus Walter Christen

Er ist aufgewachsen in Hamburg-Altona. Theologiestudium an der Universität Hamburg. Nach dem 1. Examen Vikar in der Kirchengemeinde Süderlügum-Humptrup an der dänischen Grenze. Nach dem 2. Examen und der Ordination im Lübecker Dom fast 7 Jahre Pastor in der Kirchengemeinde Nusse-Behlendorf, der letzten Landgemeinde des Kirchenkreises Lübeck. Seit 1988 auch Pastor für Gehörlose in Lübeck, er hält auch Gottesdienste in Gebärdensprache. 
Am 23.12.1990 (4. Advent) wird er von Propst Dr. Niels Hasselmann in den Dienst der St.-Andreas-Gemeinde eingeführt. Seine Predigt hat Pastor Christen gleichzeitig durch Gebärden für die anwesenden Gehörlosen verdeutlicht. Verheiratet, 2 Söhne. Er setzt sich sehr für die Seniorenarbeit in der Gemeinde ein. Am 12.12.2004 verabschiedet er sich in einem Gottesdienst, auch mit Gebärdensprache. Er tritt am 1.6.2005 sein neues Amt in Kiel an.

 

1996-2002  Pastorin Elke Koch

Ihr Studium der Theologie absolvierte sie in Kiel, Gemeindevikariat in Nordfriesland. Im Juni 1991 im Dom zu Lübeck ordiniert. Vertretungszeit in der Gemeinde Hamburg-Blankenese. Anschließend vier Jahre an der Pauluskirche in Kiel. Am 11.2.1996 Einführung durch Propst Dr. Hasselmann in die 1. Pfarrstelle der St.-Andreas-Gemeinde. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehört die Arbeit mit Kindern, die Zusammenarbeit mit dem kirchlichen Kindergarten sowie Mutter-Kind-Gruppen, die Betreuung des Alten- und Pflegeheims Cura-Seniorenzentrum in der Gemeinde und die Durchführung von Jugendfahrten. Am 4.8.2002 verabschiedet sie sich im Rahmen eines Gottesdienstes und wechselt zum 15.8.02 zur ökumenischen Klinikseelsorge nach Kiel.

 

1988-1995  Pastor Andreas Sonnenberg

Andreas Sonnenberg Theologie-Studium in Kiel. Nach dem Vikariat ganz in der Nähe von Lübeck gleich nach Schlutup. Am 11.12.88 wird er in sein Amt eingeführt. Pastor Sonnenberg hat vor allem in der Jugendarbeit Schwerpunkte gesetzt. Im August 1995 verlässt er Schlutup und tritt eine Pfarrstelle in Dithmarschen an. Die Schlutuper Pfarrstelle ist für ein halbes Jahr vakant. Für die Zwischenzeit hat Propst Dr. Hasselmann Pastor Burkhard Conrad aus der Auferstehungsgemeinde in der Arnimstraße zum Vakanzvertreter bestellt, der überwiegend Amtshandlungen und Gottesdienste hält. 

 

1984-1988  Pastor Burkhard Beyer

Burkhard Beyer geboren am 12.9.1948 in Lübeck. 1967 Abitur Johanneum. 1967-1973 Theolgiestudium in Bethel, Göttingen, Hamburg. 1973 Staatsexamen in Hamburg. 1973-1975 Vikariat in Lübeck 1975 Examen in Lübeck 1975-1984 Gemeindepastor in St. Michael 
Ab 1.9.1984 Gemeindepastor in St. Andreas Lübeck-Schlutup. Verheiratet. 1 Kind. 
Im Sommer 1988 wechselt Pastor Beyer zur Gefängnisseelsorge des Kirchenkreises Lübeck.

 

1979-1990  Pastor Günter Heinz Jackisch

Günter H. Jackisch ist am 18.2.1946 in Lübeck geboren. Vater: Walter Jackisch, Dreher. Mutter: Frieda, geb. Strunck. 
Er besuchte die Volksschule, Lehre eines Bau- und
Möbeltischlers, Gesellenjahre, Berufsschule, Abendschule, Aufbaugymnasium am Klaus-Harms-Kolleg (zweiter Bildungsweg). Externes altsprachliches Abitur. Studium in Kiel, Göttingen und Hamburg. Er heiratete Erika Anna Börth am 7. 8. 1969 in Lübeck. 2 Kinder. 1. theol. Staatsexamen 1973 in Hamburg, 2. theol. Examen 1975 in Kiel. Vikariat 1973 in Ellerbek. 1974/75 Ev. Akademie Bad Segeberg. Hilfsprediger: Sülfeld 1975/76. Ordination: 27.4.1975 durch Bischof Dr. Hübner in St. Nikolai in Kiel. Pfarrämter: 1.9.1976 Luther-Gemeinde in Lübeck. 
Ab 1.12.1979 Pastor der St.-Andreas-Gemeinde in Lübeck-Schlutup.

Kirchliche Ämter: Mitherausgeber der Zeitschrift "Konvent kirchlicher Mitarbeiter"; Vorsitzender der Pastoren des Ostkonventes. Im Nebenamt: Lehrbeauftragter für Religionsunterricht am Johanneum in Lübeck; Plattdeutsche Gottesdienste. 
Am 1.Juli 1990 hält er seinen Abschiedsgottesdienst in der St.-Andreas-Kirche. Der Stiftungsvorstand des Diakoniewerkes Kropp hat ihn zum Rektor gewählt (später Vorstand und Geschäftsführer).

 

1972-1984  Pastor Martin Alfred Loerbroks

Martin Loerbroks ist am 19.4.1926 in Düsseldorf geboren. Vater: Jurist, Oberbürgermeister. Mutter: Alice, geb. Vogelsang, Künstlerin. 
Er heiratete am 27. 3. 1953 Karin Etzold in Tübingen. 5 Kinder 
Stationen: Bismarck-Gymnasium in Bochum, Freiherr von Stein- Gymnasium in Lünen. Studium der Theologie in Bethel, Tübingen und Bonn. l. und 2. theol. Examen: 1953/1956 in Bielefeld. Vikariat: 1953-1954 im Ev. Stift-Gymnasium Gütersloh, gleichzeitig Inspektor im Alumnat; 1954-1956 Predigerseminar in Wittenberg; 1954-1956 Lehrvikar in Dortmund-Syburg. Hilfsprediger: 1956 in Dortmund-Huckarde; 1956-1958 in Belecke Möhne, Kirchengemeinde Warstein. Ordination: 19.8.1956 in der Kirche zu Dortmund-Huckarde durch Sup. Fritz Heuer. Pfarrämter: 1958 Pastor in Belecke/Warstein. Pastor der Paul-Gerhardt-Gemeinde in Lübeck von 1963 bis 1972. Ab 1972 Pastor der St.-Andreas-Gemeinde in Lübeck-Schlutup. 
Kirchliche Ämter: Mitglied der Synode; Friedhofsbeauftragter. Evang. Bund. Pressebeauftragter. Pastor Martin Loerbroks verstarb 1984 im Ruhestand.

 

1972-1979  Pastor Horst Walter Herbert Kramaschke

Horst Kramaschke ist am 5.5.1913 in Murowana-Goslin geboren. Vater: Fritz Kramaschke, Lehrer. Mutter: Irene, geb. Friedenberger. 
Albrecht-Dürer-Oberschule in Berlin. Studium: 1933-34 in Berlin und Greifswald. 1. und 2. Examen 1939 / 1941. Vikariat: 1939 in Halle / Saale und 1940 Domkandidatenstift Berlin. Hilfsprediger: 1940 bis 1941 in Eisleben. Ordination: 6.4.1941 in St. Annen in Eisleben durch Sup. Valentin. Pfarrämter: 1946 Hornburg; 1950 Ernesleben St. Annen und Sixtus; Dagebüll, St. Dionysius 1957; Wyk auf Föhr St. Nicolai 1960; Lübeck, St. Andreas Schlutup 1972. Er heiratete am 30. 9. 1943 Jutta-Dolores Eichelmann. 5 Kinder. Horst Kramaschke wurde emeritiert 1979 Er verstarb im Ruhestand am 10.07.2010.

 

1957-1971  Pastor Dr. Horst Christian Albert Dreyer

Horst Dreyer ist am 21.5.1928 in Lübeck geboren. Vater: Johann Friedrich Dreyer, Beamter. Mutter: Katharina, geb. Veillard. Johanneum in Lübeck. Studium in Kiel und Göttingen. Promotion zum Dr. theol. im Februar 1953. Er heiratete am 2.10.1953 seine Frau Elisabeth, geb. Meltz, in Lübeck. Zwei Kinder. Das 2. theologische Examen 1954 in Lübeck. 10.12.1952 bis 31.3.1954 Vikariat in St. Aegidien. 1954-1955 Hilfsprediger in St. Aegidien. 28.3.1954 Ordination in St. Aegidien durch Senior Meyer. Ab 1955 als landeskirchlicher Pastor an St. Aegidien. 
1957-1971 Pastor an St. Andreas Schlutup. 
1971 -1978 Pastor in Westerland. 1978 bis zur Pensionierung Propst in Eutin. Kirchliche Ämter: Mitglied der Lübecker Synode, Beauftragter für ev. Akademiearbeit; "Plattdeutsch in der Kirche". Publikation: Artikel über kirchliche Fragen, Rundfunkandachten und Predigten in hoch- und plattdeutsch.

1960 -1970  Pastor Jürgen Wulff

Am 10.10.1927 geboren in Kassel als Sohn des Landesbaurates Willi Wulff und seiner Ehefrau Elisabeth, geb. Sönnichsen. 1934 Tod der Mutter. 1938 Oberschule. 1940 Vater in Frankreich gefallen. 1943 bis 1944 Kriegsdienst als Flakhelfer. 1947-52 Studium der Theologie in Marburg, Heidelberg, USA. 1952 Magister Examen (Master of Divinity). 1953 Fakultätsexamen Heidelberg. 1953-55 Vikar in der Kurhessischen Landeskirche in Grebenstein bei Kassel. 1955 das 2. theol. Examen in Hofgeismar. Am 18.9.55 Ordination durch Bischof Wüstemann in Kassel. 1955 Pfarrer für Religionsunterricht in Fulda. 
Ab 1.1.1960 Pastor an der St.-Andreas-Gemeinde in Lübeck-Schlutup. 1965-66 nebenamtliche Ausbildung zum Eheberater am Ev. Zentralinstitut in Berlin. Diplom als Eheberater. Am 1.2.1971 bis zu seiner Pensionierung Leiter der Eheberatung in Lübeck. Er verstarb im Ruhestand am 4. November 2011.

 

1947-1959  Pastor Martin Christian Johannes Bernhard Hesekiel

Martin Hesekiel ist am 9.4.1912 in Posen geboren. Vater: Martin Hesekiel, Pfarrer 1898-1937. Mutter: Theodora, geb. Dietrich. 
Deutsches Privatgymnasium in Bromberg. Studium der Theologie in Posen, Königsberg, Tübingen. 1. und 2. theol. Examen: 1936/38 in Posen. Vikariat: 1936-37 in der Gemeinde Konojad/Kr. Strasburg /Westpreußen, 1937-38 in Neuenburg. Ordination: 17.1.1938 in der Kreuzkirche zu Posen durch Stud. Dir. D. Hildt. Pfarrämter: Bis April 1940 in Neuenburg, bis Mai 1945 in Danzig (von Mai 1941 bis Kriegsende bei der Kriegsmarine). 
1946 Pastor für die Vertriebenenlager in Lübeck. 1946 bis 1947 kommissarische Verwaltung der Pfarrstelle an St. Marien für den erkrankten Pastor Matz. Nebenamtlich Jugendpfarramt 1947-1951. 
Am 1.11.1947 Pastor an St. Andreas in Schlutup. 
Ab 1959 bis 1978 Pastor der Kreuzgemeinde. Kirchliche Ämter: Landesjugendpfarrer für Danzig-Westpreußen. 1948 -1978 Mitglied der Lübecker Synode und der Generalsynode der VELKD. 
Bis kurz vor seinem Tode am 11.1.2003 setzte er sich für die Gemeinschaft Evangelischer aus Danzig/Westpreußen ein und hatte die Schriftleitung des "Danziger Kirchenbriefes".

 

1931-1947   Pastor Richard Carl Gustav Walter Fischer                                   

Sohn des Pastors Heinrich Wilhelm Gerhard Fischer aus Schlutup. Das Konkordienbuch unterschrieb Fischer wie folgt: Walter Richard Carl Gustav Fischer, Pastor zu Behlendorf, subscripsi 5. Juni 1913. Geboren am  21.10.1882 in Schlutup, Grundschulzeit wurde durch Hausunterricht durch seinen Vater absolviert. Ab April 1893 Schulbesuch an verschiedenen Gymnasien in Lübeck, Abitur 1904. Zunächst Studium der Musik, Ausbildung zum Pianisten in Sondershausen. Das Studium wurde zugunsten des Theologiestudiums abgebrochen. Studium der Theologie in Halle, Greifswald, Tübingen und Kiel, dort am 13.4.1910 Examen. Lehrjahr in Preetz und Brügge. Zweites Examen 27.4.1912 in Kiel, danach Hilfsgeistlicher in Breitenfeld bis 31.5.1913. 
Ab 31.5.1913 Pastor in Behlendorf , dann vom 22.5.31 bis 1947 Pastor in Schlutup. Am 10.4.1965 in Schlutup gestorben.


 

1917-1929  Pastor Siegfried Christian Eberhard Hafermann

Fast 13 Jahre hat er in Schlutup gewirkt. Er war ein guter Kenner der Geschichte Schlutups. Sein Heimatland war Friesland. Er führte den Vorsitz der Kommission, die ein Ehrenmal in Schlutup errichtete und war Vorsitzender des Gemeinnützigen Vereins in Schlutup. Der Bau der Badeanstalt war sein Werk. Er wirkte rege im Frauenverein mit. Am 18.12.1929 wurde Pastor Hafermann unter großer Anteilnahme der Bevölkerung bestattet. Pastor Havermann hatte vor seiner Amtszeit bei uns in Schlutup als Pastor in East London/Südafrika gearbeitet. Offensichtlich waren seine Erzählungen zum Schwarzen Kontinent so beeindruckend für Schlutup, dass eine kleine Elefantenherde nun am Ehrenfries der ehemaligen Pastorinnen und Pastoren (in der Kita) verewigt wurde.