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Herzlich willkommen in der St. Andreas Gemeinde

Monatslosung November op Platt - Spröök för de Maant

Gott seggt: ik will bi ehr wohnen un ik will ehr Gott ween, un se schüllt mien Volk ween.
(Hesekiel 37,27)

Aktion auf dem Ökumene Fest

Kirchenbroschüre ist da!

Die Broschüre der Fischerkirche ist da!

Wenn Sie detaillierte Informationen zu unserer St. Andreas Kirche haben möchten, so haben Sie ab jetzt die Gelegenheit dazu. Denn die Broschüre ist nun fertig.
Wenn Sie zum Beispiel in der Kirche sind, fragen Sie einfach danach und dann wird man Ihnen ein gedrucktes Exemplar überreichen. Sie können sie aber auch jeder Zeit bei uns bestellen. Schreiben Sie dazu eine E-Mail an: oeffentlichkeitsarbeit (at) fischerkirche.de, mit dem Betreff: Bestellung Kirchenbroschüre und wir senden Ihnen ein Exemplar zu (Unkostenbeitrag) Oder einfach den Link klicken, dann können Sie schon einmal in der Broschüre Blättern.

Ein paar Beispiele aus der Broschüre können Sie hier bereits auch lesen:
- Altar

Der erste Flügelaltar (Doppeltriptychon) aus der Zeit um 1500 wurde 1847 den Lübecker Museen übergeben und kann seitdem im St. Annen-Museum bewundert werden. Er stammte ursprünglich aus der St. Katharinen-Klosterkirche des Franziskanerordens von Lübeck.
Der hölzerne Barockaltar wurde 1716 als Geschenk des Lübecker Kaufmanns Adolf Brüningk errichtet. Er ist mit Gemälden des Abendmahls und dem Bild des Heilands am Kreuz zwischen Maria und Johannes in einer umrahmten großen Rundbogennische zu sehen. Seitlich zwischen den Säulen stehen die Gestalten des Glaubens und der Hoffnung. …

- Kanzel
Die Kanzel ist eine Arbeit im Übergangsstil von der Renaissance zum Barock des Lübecker Tischlers Hans Silmann aus dem Jahre 1649/50. Die umrahmten Brüstungsflächen am fünfseitigen Kanzelkorb und an der Kanzeltreppe zeigen Rundbögen mit zierlichen Intarsienornamenten, die abwechselnd hell auf dunklem und dunkel auf hellem Grund gehalten sind.
In den Nischen stehen 8 Figuren: Matthäus, Markus, Christus (Salvator Mundi), Lukas, Johannes, Petrus, Paulus und Jakobus. Der Kern des in fünf Achteckseiten vorspringenden Schalldeckels ist um 1587 gestiftet worden. Sein jetziges barockes Gepräge hat der Deckel 1651 von Hans Silmann erhalten. …

- Orgel
Die älteste nachweisbare Orgel stammte wahrscheinlich aus der Zeit vor 1550. Die Orgel, die ihren Platz auf der Empore hat, wurde im Jahre 1871 von den Orgelbauern Ph. Furtwängler und Söhne gebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg umfassend renoviert und um das Rückpositiv erweitert.
Am 9. Juli 1989 nach 118 Jahren mit der Furtwängler-Orgel wurde eine neue Bruhn-Orgel aus Dänemark eingebaut. Die Orgel wurde 2014 grundüberholt. Auf dem Festkonzert spielte an der Orgel der Kirchenmusikdirektor Albrecht Weberruß aus Ulm. …

Ein Zeitzeugnis in der Kirchhofsmauer

Die Flaschenpost wird eingemauert

Am Montag, 24.07.2017, lassen Maja Püstow-Schauffert, die Kinder aus dem Kindergarten und Pastor Kai Schäfer eine Flasche, mit Karten und vielen Unterschriften aus der Gemeinde darauf, in den neu gemauerten Pfeiler der Kirchhofsmauer einmauern. Nach dem Motto: „Fest gemauert in der Erden, ….“.

Die Unterschriften auf den Karten wurden in den letzten Wochen gesammelt und in die Flasche gesteckt und nun in die neue Kirchhofsmauer, um den Kirchhof, eingemauert.

Marzipan für das #nordkirchenschiff

Nordkirchenschiff war da!

Im Februar hatten wir den Termin schon angekündigt - das Nordkirchenschiff kommt!
Und nun am Montag, den 03.07., lag es in Lübeck 2 Tage vor Anker. Und Schlutup hat es in Lübeck in Empfang genommen!

Aber lesen Sie den "Live-Bericht" von unserem Skipper Kai Schäfer:

"... wurde es Zeit vom Schlutuper Hafen mit dem Boot abzulegen. Ohne Segel und Motor - nur mit Backstagsbrise ging es mit knapp 5 Knoten dem Dreimaster entgegen, der noch außer Sichtweite ist. Die Fischerkirche - einst Seezeichen der Schlutuper Fischer und schon aus meilenweiter Entfernung am Horizont zu sehen, lasse ich hinter mir liegen. Als ich in Höhe der Großen Holzwiek gar nicht nur treibend, sondern angepustet ankomme, kann man über den Baumwipfeln am Horizont bereits drei Masten erkennen: das kann nur das Nordkichenschiff sein! Und dann kommt die ARTEMIS auch schon um die Ecke, natürlich ohne Besegelung, denn der Wind steht aus Süd voll gegenan aus Süd. Ich wendete, versuchte mit dem Motor auf standby einfach nur auf Position stehen zu bleiben, aber Luther macht Schwierigkeiten: Im Hafen ist zwar das Lutherbanner gehißt worden, aber hier draußen sind es 3qm Segelfläche, die das Schiff herumdrücken wollen - runter also mit "hier stehe ich und kann nicht anders" - denn LIONA und ich müssen uns langsam nach Steuerbord verholen, um an den mit ca. 4 Knoten ankommenden Dreimaster heranzukommen. Wenn wir das nicht schnell genug hinbekommen ist der Dreimaster durch und wir mühen uns mit 8 PS ab auch nur ein bißchen vorwärts zu kommen. Ist ja doch ein etwas größeres Schiffchen, irgendwie kann ich vor lauter Masten, Spieren und Bäumen keinen seitlich ausgeschwenkten Baum erkennen können, in dem ich die Schlutuper Marzipan-Kiste hätte einpicken sollen. Soll ich etwa auf die andere Seite fahren? Dann hätte Kapitän Schock aber angerufen, also bleibe ich auf der Backbordseite der ARTEMIS. Oben stehen viele Menschen an der Reeling - tiefenentspannt sehen die gerade nicht aus, und Herr Schulze begüßt mich schon einmal freundlich und vor allen Dingen lautstark. Im Namen der Schlutuper Kirchengemeinde begrüße nun auch ich mit unserer mobilen Verstärkeranlage an Bord der LIONA die vorbeifahrenden Nordlichter, die auf die Kulisse der Fischerkirche von Schlutup zuhalten. Jedenfalls hoffe ich, dass man an Bord der ARTEMIS verstehen kann, das wir uns auf das Nordkirchenschiff freuen. Der Wind, in Böen hier draußen um 5 Bft ist so kräftig, dass man die Kirchenglocken, die Peter Willwater läuten läßt, weder auf dem Wasser noch beim Schlutuper Begrüßungskommando neben der Feuerwache IV hören kann. Zurück zur Übergabe der Schatzkiste: Inzwischen waren 2 Matrosen daran zu erkennen, daß sie einen ziemlich langen Bootshaken bereithielten - da sollte ich also ranfahren... obwohl - das hieße aber echt ziemlich ziemlich nah dranfahren an den Dreimaster. Nun gut, hilft ja nix, das Marzipan-Paket muss weg, ich also ran, aber es reicht immer noch nicht: 5 m, 4m, 3m. Man sieht von der Seite ja nur ein große, weiße Stahlwand. Also noch immer noch weiter rüber, ich muss nun Vollgas geben, um bei der Geschwindigkeit mithalten zu können. Nun könnte es passen, der Bootshaken der ARTEMIS baumelt vor der Nase. Trotzdem -jetzt noch einen Skipper an Bord oder ne 3. Hand, zum Anpicken der Schlaufe am ´rübergereichten Bootshaken - aber es geht nun auch so. Die Ladung ist eingepickt, jetzt müßten die Jungs oben mal ziehen. Nun ist aber der Tampen zu lang, um elegant den angelnden Einhebelkran zu spielen, ich kann nur noch das Paket über die Reling hieven und dann hilft nur noch - beten. Alle Leute schauen gespannt, was nun passiert und die Jungs ziehen den Bootshaken ein, der Tampen spannt sich und mit Schwung landet die Marzipan-Schatzkiste im Wasser. Aber die Knoten halten, 8 kg, die nun mit 4 kn durchs Wasser schleifen werden 16kg die Jungs müssen ordentlich ziehen - aber ohne Fleiß kein Preis. Nachdem alles an Bord ist und ich mich in den Windschatten der ARTEMIS habe zürückfallen lassen und nun auch mit Vollgas dranbleiben kann am Dreimaster, kommen viele Leute zum Heck der Rahseglers und winken freundlich. Herr Schulze ruft nach dem Inspizieren der Beute an und bedankt sich auf´s Freundlichste und fragt, ob ich die ARTEMIS bis zu den MediaDocks in der Innenstadt begleite - aber - LIONA und ich können ihr Tempo nicht halten. Nun geht es entspannt hinterm Dreimaster her und ich bin mal gespannt, was die Schlutuper Landeinheit vorbereitet hat und wie die Besatzung des Nordkirchenschiffs auf die Schlutuper Seite, die Backbordseite der traveaufwärts aufmerksam wird. Ein lautes Sirenengeheul verbunden mit "Düdel-Düdel" verrät, das Günter Steffen als Stimmungskanone zusammen mit dem Begrüßungskommando gerade die Aufmerksamkeit auf diese Schlutuper Landstelle zieht. Sogar bei DEM Wind und 100m hinter der ARTEMIS ist der Freude an Bord des Nordkirchenschiffs zu hören über diese begeisterte Begrüßung in Lübeck. Man sieht also: Beten hilft 500 Jahre lang. In Höhe der aktiven Schlutuper, die ein ca 10m langes, großes, weißes Banner mit der Aufschrift "Schlutup grüßt das christliche Hansevolk" im Wind festgehalten haben, stoppe ich auf und wir rufen uns begeistert das gerade Erlebte zu. ..."

#SocialBoot

Der Eintrag in die Social Wall war damit gesichert.

Wer noch weitere Bilder vom Segelturn sehen möchte, muß dazu hier klicken.

Das Antependium für die Kanzel

Das neue Antependium für die Kanzel der St. Andreaskirche

Ganz neu und gerade rechtzeitig zu Ostern konnte das neue Antependium bei uns an der Kanzel angebracht werden (siehe Bild oben). Die Spende einer einzelnen Person ermöglichte es der Kirchengemeinde die Ratzeburger Paramentenwerkstatt zu beauftragen, ein neues Tuch anzufertigen. Maren Wienberg und Ulrike Oestreich haben die Werkstatt besucht und sich bei der Auswahl beraten lassen. Das Motiv des fast weißen Vorhangs wurde mit  goldenen Fäden bestickt und strahlt dadurch dezente Zurückhaltung aus.

Das Wort Antependium kommt aus dem Lateinischen ante „vor“ und pendere „hängen“ und ist ursprünglich ein reich verzierter und bestickter Vorhang aus Stoff an der Vorderseite oder den Seiten des Unterbaus vom Altar.

Weltgebetstag 2017

Den Weltgebetstag haben wir auch in Schlutup in diesem Jahr gefeiert

Ein Höhepunkt der weltweiten Ökumene am 3.März 2017 mit Liedern und Texten von den Philippinen mit dem Titel: "Was ist denn fair?"

Das Titelmotiv des diesjährigen Weltgebetstages sehen Sie oben.

Direkt und unvermittelt trifft uns diese Frage der Frauen von den Philippinen. Sie lädt uns ein zum Weltgebetstag 2017 – und zum Nachdenken über Gerechtigkeit. In einem alters- und konfessionsgemischten Team haben über 20 Christinnen den Gottesdienst dafür erarbeitet. Diese Gebete, Lieder und Texte werden am 3. März 2017 rund um den Globus wandern. Dann dreht sich in Gemeinden in über 100 Ländern der Erde alles um den Inselstaat in Südostasien.

Die 7.107 Inseln der Philippinen liegen im Pazifischen Ozean. Ihre tropischen Urwälder und bizarren Korallenriffe beherbergen artenreiche Ökosysteme. Tauchreviere und weite Sandstrände begeistern jedes Jahr Millionen Urlauber. Die Folgen des Klimawandels treffen die Philippinen aufgrund ihrer geographische Lage besonders hart: Mit Taifunen, Vulkanausbrüchen und Erdbeben gehören sie zu den Ländern, die am stärksten von Naturkatastrophen betroffen sind.

Die gesamte Inselgruppe zeichnet sich durch eine Vielfalt an Völkern, Kulturen und Sprachen aus. Trotz ihres Reichtums an natürlichen Ressourcen und Bodenschätzen prägt eine krasse soziale Ungleichheit die Philippinen. Die meisten der rund 100 Millionen Einwohner profitieren nicht vom wirtschaftlichen Wachstum. Auf dem Land haben wenige Großgrundbesitzer das Sagen, während die Masse der Kleinbauern kein eigenes Land besitzt. Die Wurzeln dieser Ungleichheit gehen zurück bis in die 330jährige spanische Kolonialzeit. Wer sich heute für Menschenrechte, Umweltschutz, Landreformen oder die Rechte der indigenen Bevölkerung engagiert, lebt oft gefährlich.

Auf der Suche nach Perspektiven zieht es viele Filipinas und Filipinos in die 17-Millionen-Metropolregion Manila. Rund 1,6 Millionen wandern Jahr für Jahr ins Ausland ab und schuften als Hausangestellte, Krankenpfleger oder Schiffspersonal in Saudi-Arabien, den USA, Europa, Hongkong oder Singapur. Ihre Überweisungen sichern den Familien das Überleben, doch viele der Frauen zahlen einen hohen Preis: ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, körperliche und sexuelle Gewalt.

Die Philippinen sind das bevölkerungsreichste christliche Land Asiens, über 80 Prozent der Bevölkerung sind katholisch. Glaube und Spiritualität prägen die philippinische Kultur. Rosenkränze und Marienfiguren schmücken Wohnungen und Autos. War die römisch-katholische Kirche zu Kolonialzeiten eng mit den Mächtigen verbunden, so setzen sich viele Priester und Ordensfrauen heute für die Armen und Entrechteten ein. Auch Vertreter der protestantischen Kirchen sind stark gesellschaftlich engagiert. Neben einer buddhistischen Minderheit, sind rund 5 Prozent der Bevölkerung muslimisch. Der Großteil von ihnen lebt von jeher im südlichen Mindanao.

Der Weltgebetstag der philippinischen Christinnen ermutigt zum Einsatz für eine gerechte Welt. Ein Zeichen dafür sind die Kollekten der Gottesdienste in Deutschland, die Frauen- und Mädchenprojekte weltweit unterstützen. Darunter sind acht Partnerorganisationen auf den Philippinen, die sich u.a. für politische und gesellschaftliche Beteiligung sowie die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder engagieren.

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V. - Link zur Webseite

Kirchengemeinderat

Der neue Kirchengemeinderat wurde eingeführt.

Und das sind die Mitglieder: Maren Wienberg (Prädikantin),Christoph Rindfleisch, Sigrid Kamp-Hartong, Ulrike Oestreich, Cora Nagy, Uwe Broders, Maja Püstow-Schaufert, Brigitte Kulf-Schlichting, Frank Zdunek und Kai Schäfer (von links).

Die Geschichte von Kirchen und Kapellen

Fischerkirche mit Weihnachstbaum
Fischerkirche in der Vorweihnachtszeit

„Salz der Erde“: Geschichte, Kirchen und Kapellen von 57 Gemeinden

57 Kirchengemeinden erstrecken sich von Travemünde bis Lauenburg an der Elbe und bilden den noch jungen Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg. Historikerin Dr. Claudia Tanck und Fotograf Manfred Maronde machten sich auf den Weg, dessen Geschichte sowie sämtliche Kirchen und Kapellen in Text und Bild zu dokumentieren. Das 420 Seiten umfassende und 2350 Gramm schwere Buch „Salz der Erde - Licht der Welt“ erschien soeben im Rostocker Hinstorff-Verlag.

Um alle Kirchen und Kapellen zu fotografieren, legte Maronde gute 8.000 Kilometer zurück und investierte 444 Stunden an Zeit. Bei seinem ersten Fotobesuch in der St.-Georgs-Kapelle Fuhlenhagen (zwischen Schwarzenbek und Mölln gelegen) erschrak der Fotograf: „Das geduckte Fachwerkhaus war unten nur noch ein Gerippe, die Mauersteine waren weggeräumt, sodass man hindurchsehen konnte. Umso erleichterter war ich ein Jahr später nach der Restaurierung, welches Kleinod hier im kleinen Bauerndorf erhalten geblieben ist“. Am tiefsten beeindruckt habe ihn persönlich die St.-Andreas-Kirche in Schlutup: „Ich war einst Matrose bei der Marine - dementsprechend begeistert bin ich von den Schiffsmodellen und den vielen warmen dunklen Hölzern, die in der Kirche eine Atmosphäre zum Wohlfühlen schaffen. Ich musste mich richtig losreißen“. ...

Text: Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg, den gesamten Bericht können Sie auf der Seite vom Kirchenkreis weiterlesen.

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Die Kirchengemeinde St. Andreas ist eine von 56 Gemeinden im

Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg. Jede ist einzigartig,

überall gibt es interessante Angebote für alle Altersgruppen.

Auf der Homepage des Kirchenkreises finden Sie unter www.kk-ll.de
viele Kontaktdaten, Termine oder Informationen. Schauen Sie auch dort
gern einmal vorbei!