Die Synode des Kirchenkreises: Fragen und Antworten
Die Synode ist so etwas wie das Parlament des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg. Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick.
Zehn Fragen, zehn Antworten
Was ist die Kirchenkreis-Synode?
Die Synode ist das zentrale demokratische Entscheidungsorgan des Kirchenkreises. Hier wird beraten, wie Kirche vor Ort gestaltet wird und wie die kirchlichen Mittel eingesetzt werden.
Wer gehört zur Synode?
Zur Synode gehören gewählte Mitglieder aus den Kirchengemeinden, Pastorinnen und Pastoren, weitere berufene Mitglieder sowie Mitglieder des Kirchenkreisrats. Sie vertreten gemeinsam die Vielfalt der Gemeinden im Kirchenkreis. Die gewählten Mitglieder einer Synode werden als Synodale bezeichnet. Der Synode steht ein Präsidium vor, Präses der Synode ist Katrin Thomas. Vizepräses sind Pastor Ruben Burkhardt und Matthias Wulkow. Außerhalb der Tagungen der Kirchenkreis-Synode nimmt der Kirchenkreisrat die Aufgaben der Synode wahr.
Welche Aufgaben hat die Synode?
Die Synode entscheidet unter anderem über den Haushalt des Kirchenkreises, strukturelle und strategische Fragen, kirchliche Arbeitsbereiche (z. B. Diakonie, Bildung, Jugend) sowie über Projekte und Schwerpunkte der kirchlichen Arbeit. Detailliertere Informationen gibt es auch hier.
Wie oft tagt die Synode?
Die Kirchenkreis-Synode tagt vier bis fünf Mal im Jahr. Die Sitzungen dienen dazu, aktuelle Themen zu beraten und notwendige Beschlüsse zu fassen.
Sind die Sitzungen öffentlich?
In der Regel sind Synodensitzungen öffentlich, solange keine Personal- oder vertraulichen Themen behandelt werden. Interessierte können die Beratungen daher meist als Gäste verfolgen.
Wie laufen die Beratungen ab?
Die Sitzung beginnt meist mit einer Andacht oder geistlichen Einstimmung. Danach folgen die Feststellung der Tagesordnung, Berichte aus Kirchenkreisrat und Arbeitsbereichen sowie Beratungen und Beschlüsse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten.
Wer bereitet die Synode vor?
Die Sitzungen werden vom Kirchenkreisrat vorbereitet. Er legt der Synode Beschlussvorlagen und Berichte vor.
Wie können sich Personen einbringen, die nicht gewählte Mitglieder sind?
Synodale bringen Themen aus ihren Kirchengemeinden in die Beratungen ein. Außerdem können Anregungen und Anliegen über die Synodalen an die Synode weitergegeben werden.
Haben Gäste die Möglichkeit, Fragen an die Synode zu richten oder sich an Diskussionen zu beteiligen?
Synodensitzungen sind zwar öffentlich, es kann also jede interessierte Person zuhören. Mitreden und diskutieren können allerdings während der Sitzungszeit nur die gewählten Mitglieder dieses Gremiums.
Welche Möglichkeiten gibt es während der Sitzungen Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sich jemand unwohl fühlt?
Die Kirchenkreis-Synode hat im Herbst 2025 ein aus verschiedenen Personen bestehendes Awareness-Team berufen, das von Synodalen und Besuchenden gleichermaßen in Anspruch genommen werden kann. Die Ansprechpartner:innen werden zu Beginn der Tagung bekanntgegeben. Es besteht die Möglichkeit, diese Personen persönlich, per Messenger oder per Mail zu kontaktieren.
Selbstverständlich ist es ebenso möglich, die Sitzung zu verlassen und wenn gewünscht, zu einem späteren Zeitpunkt wieder teilzunehmen.