Wohltorf-Aumühle

Wohnzimmerkirche

Sessel. Gemütlichkeit. Snacks. Impulse. Emotionen. Musik. Gemeinschaft. Neuanfang. Fusion. Wohnzimmerkirche.

So in etwa lässt sich der Abend des 24. Januars in der Wohltorfer Kirche zusammenfassen.

Um halb fünf trafen die ersten Menschen ein und suchten sich einen gemütlichen Platz
in der Kirche. Ob auf Stühlen, Kirchenbänken, mit oder ohne Kissen. Für jede:n war etwas dabei.

Anlässlich der Fusion stand die Wohnzimmerkirche unter dem Schirm des Aufbruchs.
Individueller Neubeginn oder Neuanfang durch die Fusion der Gemeinden Aumühle und Wohltorf - beides hatte an diesem Abend inhaltlich seinen Raum.

Den eigenen Gedanken konnte während Liedern und Musikstücken nachgegangen werden. Aber auch Impulse von außen regten zum Nachdenken und Fühlen an. Fast greifbar wurde die Bandbreite jeglicher Emotionen, die sich in der Kirche ausbreiteten. Geschichten und Gedanken zum Thema Aufbruch wurden bei einem Getränk und
Laugengebäck in kleinen Gruppen geteilt. So konnten an einer Stelle neue Perspektiven auf das Thema Neuanfang entstehen und an anderer wurde sich wortlos in den Arm
genommen, um zu zeigen: Aufbruch ist nicht immer einfach, aber du bist nicht allein. Das Thema des Neuanfangs fand sich auch in der Teamercard-Verleihung wieder. Den
Neu-Teamer:innen wurde im Rahmen des Gottesdienstes feierlich ihre Teamercard, eine Urkunde und – das Wichtigste – die Teamerjacke überreicht. Begleitet von einem Segen können sie nun in die Jugendarbeit unserer Gemeinden aufbrechen.

Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm, der Doppelpunkt in einem Satz oder die neu gesetzten Segel sind mögliche Symbole für den Aufbruch. Ein Symbol dafür, Neues zu wagen, die Energie und den Mut aufzubringen, sich zu neuen Ufern aufzumachen. Jede:r für sich oder wir gemeinsam als eine Gemeinde.

Doch eines wurde an diesem Abend deutlich: Egal was wir mit Aufbruch verbinden oder wie wir es erleben Wir sind nicht allein damit. 

Rebecca Lekebusch